SPORT & ESSEN – WIE PASST DAS ZUSAMMEN?

Benzin im Blut

Kohlenhydrate sind quasi das Benzin für deine Muskeln. Mit Fett und Eiweiß alleine würdest du nicht so weit kommen, die kann dein Stoffwechsel nicht so schnell verarbeiten. Allerdings kannst du nicht unbegrenzt Kohlenhydrate speichern – nach60 bis 90 Minuten intensiver Belastung ist Dein Akku leer und du musst nachtanken.

Was essen?

Die „guten“ Kohlenhydrate stecken in Hartweizennudeln – aber nur, wenn sie al dente zubereitet sind. Das gleiche gilt für Gemüse. Nur wenn es noch Biss hat, wird es langsam verdaut und hält den Blutzuckerspiegel auch gleichem Niveau. Parboiled- oder Basmati-Reis sind ebenso wie Trockenfrüchte auch gute Energielieferanten.

Weichgekochtes, Süßigkeiten oder weißer Reis haben den Blutzuckerspiegel nur kurzfristig – danach droht schnell eine Unterzuckerung.

Wann essen?

Vor einem längeren Training am besten bereits am Vorabend die Speicher füllen, die letzte Mahlzeit solltest du 2-3 Stunden vor dem Start zu dir nehmen. Auch hier gilt: Kohlenhydrate satt. Fett- und eiweißreiche Nahrung liegt zu schwer im Magen und kann Seitenstechen verursachen. Trainierst du länger als eine Stunde, solltest du kontinuierlich alle 20-30 Minuten etwas Kohlenhydrate zu dir nehmen, z. B. eine Banane. Und vor allem das Trinken nicht vergessen!

Das Essen danach

Nach dem Training solltest du zunächst ausreichend Mineralwasser zu dir nehmen, gemischt mit Fruchtsaft oder Obst gleichst du ausgeschwitzte Mineralstoffe wieder aus und führst deinem Köper neue Kohlenhydrate zu. Für den optimalen Effekt solltest du 30 Minuten nach deinem Training eine Mahlzeit zu dir nehmen, die zu ca. 60% aus Kohlenhydrate für deine Energiespeicher uns zu 30% aus Eiweiß für den Muskelerhalt und –aufbau besteht. Fett solltest du dabei sparsam mit maximal 10% einsetzen.