Kolumne Urban Run – Teil 1

Erlebe deine Stadt - Festival of Lights

Ich liebe es durch die Stadt zu laufen und bei jedem Läufchen kann man echt schöne Dinge entdecken und neue Seiten der Stadt erleben. In der neuen Kolumne Urban Run wird es jetzt jeden Freitag einen neuen Beitrag geben wo ich über Erlebnisse oder besondere Veranstaltungen in der Stadt sprechen möchte.

Wie jede Woche bin ich mit meiner Laufgruppe Wechselzone am letzen Dienstag durch den Berliner Tiergarten und an der Spree entlang gelaufen und wir hatten trotz September, tropische Temperaturen. So blieb es nicht aus, dass wir jede Möglichkeit genutzt haben einen Fotostop zu machen. Bei unserer Runde habe ich sogar ein wirklich schönes und neues Motiv entdeckt. Nach dem kurzen Anstieg zur Hugo-Preuß-Brücke, gab es ein Love ’n‘ Hate und auch wenn wir das laufen lieben, standen bei den Temperaturen einige bei Hate…

Als wir dann in unserem Ziel in der Mall of Berlin angekommen sind, habe ich noch einmal meinen Laufrucksack angeschnallt und bin dann noch einmal quer durch die Stadt gelaufen… In Berlin ist wie in den vergangenen Jahren wieder das Festival of Lights und ich liebe die illuminieren Gebäude in der Stadt. Leider bin ich nicht der Einzige. Auch wenn es Mitten in der Woche war, waren die Straßen und Plätze so voll, dass ein entspanntes Laufen nicht ganz so einfach war. Das die Menschen bei den sommerlichen Temperaturen nicht zu Hause bleiben, ist vollkommen klar, denn durch die Corona Zeit haben wir alle viel zu viel Zeit zu Hause verbracht und jeder von uns möchte sein Leben ein wenig bunter machen. Und da bietet sich das Festival of Lights auf jeden Fall an. Auch mir kamen die vollen Straßen nicht ganz ungelegen, so musste und konnte ich nicht immer so schnell laufen, wie ich es eigentlich vor hatte.

Pünktlich um 20 Uhr gingen die bunten Lichter in der Stadt an und auch ich war wie viele Fotobegeisterten Menschen mit Stativ und Fotoapparat unterwegs, wobei ich die abgespeckte Version für den handlichen Laufrucksack dabei hatte. Am Potsdamer Platz startete meine kleine Laufeinheit und ging dann quer durch die Stadt. Dummerweise habe ich mir im Vorfeld nicht den genauen Plan angesehen und bin deshalb auch an nicht beleuchteten Gebäuden gewesen. 

Leider habe ich auf dem Genradmenmarkt die Lichtinstallationen vermisst. In den letzten Jahren war es immer besonders schon das Konzerthaus zwischen dem Französischen und Deutschen Dom beleuchtet zu sehen. So traditionelle Einschnitte sind für mich als Gewohnheitsmensch echte Herausforderungen. Aber zum Glück gibt es in diesem Jahr eine echt coole Übersicht als Map. Die Map wird mich in den nächsten Tagen beim finden der schönsten Illuminationen sicherlich gut unterstützen.

In diesem Jahr haben sich die Veranstalter am Potsdamer Platz etwas ganz besonderes einfallen lassen: Es gibt zwei Installationen, die mit viel Luft für Aufsehen sorgen. 

Das Herz fand ich besonders passend um meine große liebe für das Laufen zu zeigen.

Am Brandenburger Tor gab es mal wieder sehr schöne Licht- Video-Darstellungen und wenn man sich die Zeit nimmt alle Installationen anzusehen, dann reichen leider die vier Stunden kaum aus, die man täglich für das Festival of Lights hat. Und man muss gleich mehrere Tage einplanen um sich alles anzusehen. 

Man sollte sich auf jeden Fall das Programm im Vorfeld einmal ansehen, denn an einigen Tagen gibt es Gebäude, die nur einen einzigen oder auch nur zwei Tage angeleuchtet werden und so konnte ich auf dem Leopoldplatz die wirklich schöne Nazarethkirche bestaunen. Die sonst so schmucklose Kirche macht sich so bunt richtig gut. 

Und hier habe ich dann auch meine laufende Tour beendet und bin völlig durchgeschwitzt nach Hause gefahren. Das Festival of Lights ist für mich jedes Jahr ein Erlebnis durch die Stadt und ich kann jedem Läufer nur raten einmal aus der Komfortzone  auszubrechen und mit offenen Augen durch die eigene Stadt zu laufen. 

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